Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden
  1. Untersuchungshaftanstalt der Bezirksverwaltung des Ministeriums für Staatssicherheit
  2. Häftlingsschicksale und Repressionsmethoden




Die Untersuchungshaftanstalt der Bezirksverwaltung Dresden des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in der Bautzner Straße ist heute Gedenkstätte. Sie ist die einzige weitestgehend original erhaltene Einrichtung ihrer Art (Untersuchungshaftanstalt) im Freistaat Sachsen. Der authentische Ort im einstigen MfS-Gebäudekomplex am Dresdner Elbhang vermittelt einen Eindruck des repressiven Umgangs der SED-Diktatur sowie ihrer sowjetischen Wegbereiter in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der DDR mit Regimegegnern. Die Besonderheiten des Gebäudes, das darin geltende Haftregime und die menschenverachtenden Verhörmethoden erschließen sich dem Besucher im Rundgang oder in Führungen.
Ziel der Gedenkstätte ist es, an die Opfer politischer Gewaltherrschaft in der SBZ und der DDR zu erinnern, die Arbeitsweise des Staatssicherheitsapparates der DDR zu erforschen und die Erkenntnisse an die Öffentlichkeit weiterzugeben.
Seit 2014 sind neben dem ehemaligen MfS-Festsaal auch das Büro des letzten Dresdner Stasi-Chefs und dessen Besprechungszimmer für die Besucher der Gedenkstätte zugänglich.


Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden
Bautzner Straße 112 a
01099 Dresden

Telefon +49(0)351 6465454
Telefax +49(0)351 6465443

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Öffnungszeiten
Montag bis Sonntag
10.00 bis 18.00 Uhr

Am letzten Sonntag im Monat ist der Eintritt kostenfrei.

Schließtage: 24./ 26./ 31.12./ 01.01./ Ostersonntag



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