Museum der bildenden Künste Leipzig
  1. Kunstsammlungen vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart
  2. Gemälde und Skulpturen
  3. Grafisches Kabinett




Am 4. Dezember 2004 wurde das neue Museum der bildenden Künste Leipzig eröffnet. Seitdem hat, nach 61 Jahren interimistischer Unterbringung, eine der bedeutendsten Bürgersammlungen Deutschlands wieder ein eigenes Domizil. Der Museumsbau verbindet in seinem Inneren eine klassische Museumsarchitektur mit hohen kubischen Terrassen und Lichthöfen, die jeweils über mehrere Geschosse reichen. Durch die weiten Fensterflächen und seine vier Eingänge in alle Himmelsrichtungen öffnet sich das Haus zur Stadt. Der Kubus wird von drei Rand-gebäuden umrahmt, ein viertes ist in Realisierung. Dadurch wird an dieser Stelle die historische Stadtstruktur am Rand der Leipziger Altstadt rekonstruiert.
Auf mehr als 7.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche werden die Sammlungen sowie Wechselausstellungen mit internationaler Ausstrahlung präsentiert. Zu entdecken sind Meisterwerke vom 15. bis zum 21. Jahrhundert. Höhepunkte bilden die spätmittelalterliche Malerei mit Werken von Rogier van der Weyden, Lucas Cranach oder Hans Baldung Grien. Die holländische Malerei des 17. Jahrhunderts ist umfangreich mit Gemälden von Frans Hals, Jan van Goyen und Jacob van Ruisdael vertreten. Caspar David Friedrich und Johann Christian Dahl sind bedeutende Vertreter der deutschen Romantik, der französische Impressionismus ist mit den Künstlern Schule von Barbizon und Claude Monet prominent vor Ort. Weitere Schwerpunkte sind das umfangreiche Œuvre Max Klingers und die Malerei der Leipziger Schule mit Werken von Werner Tübke, Wolfgang Mattheuer und Bernhard Heisig sowie ihrer aktuellen Nachfolger Neo Rauch, Tilo Baumgärtel oder Matthias Weischer.
Das Museum der bildenden Künste Leipzig wurde 1858 auf Privatinitiative engagierter Leipziger gegründet und trägt das markante Profil einer bürgerlichen Sammlung bis heute. Mittlerweile sind die Sammlungen vor allem durch Schenkungen Stiftungen auf einen Bestand von über 3.000 Gemälden, rund 1.000 Skulpturen sowie Objektinstallationen angewachsen. Die Graphische Sammlung beherbergt mehr als 60.000 Aquarelle, Drucke und Zeichnungen und mit dem Evelyn Richter und Ursula Arnold Archiv der Ostdeutschen Sparkassenstiftung hat eine einmalige Sammlung zeitgeschichtlicher dokumentarischer Fotografie im Museum der bildenden Künste Leipzig ihren Ort. Die kunstwissenschaftliche Bibliothek des Museums zählt mit ihren nahezu 100.000 Bänden zu den großen Museums-bibliotheken Deutschlands.































Museum der bildenden Künste Leipzig
Katharinenstraße 10
04109 Leipzig

Telefon +49(0)341 216990
Telefax +49(0)341 21699999

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Dienstag
10.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch
12.00 bis 20.00 Uhr
Donnerstag bis Sonntag
10.00 bis 18.00 Uhr

Montag geschlossen, Feiertag 10.00 bis 18.00 Uhr



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