Baudenkmal + Museum 'Reiterhaus'
  1. Umgebindebauweise
  2. Kleinbauern, Hausweber und Handwerker im 19. Jahrhundert in der Oberlausitz




Das 'Reiterhaus' ist ein Baudenkmal der Umgebindebauweise und anschauliches Beispiel der Zimmermannskunst. Es zählt zu den Kostbarkeiten des ländlichen Wohnhausbaues in der Oberlausitz und gilt als regionales Wahrzeichen.
Die Erbauung des 'Reiterhauses' erfolgte um 1660. Es ist damit eines der ältesten heute noch bestehenden Umgebindehäuser. Ein Anbau, der heutige West- oder 'Reiterflügel' wurde in der ersten Hälfte des 18. Jhd. errichtet.
Den Namen 'Reiterhaus' verdankt das Baudenkmal seinem Hauszeichen, einer hölzernen Reiterfigur am Giebel des Westflügels.
Das 'Reiterhaus' als Museum und Baudenkmal zeigt den Besuchern in den Räumen des älteren Längshauses an Gegenständen in der komplett eingerichteten Umgebindestube mit Webstuhl und Gerätschaften des täglichen Bedarfs anschaulich die Lebensweise der Landbevölkerung, speziell der Hausweber, Kleinbauern und Handwerker des 19. Jahrhunderts. Bäuerliche Schlafkammer, Zimmermannswerkzeug und Dokumente zur Ortsgeschichte ergänzen das Bild.
In einem speziellen Bereich wird die Umgebindebauweise, die für die Region typische Holzbauweise vorgestellt, die sofort am Gebäude selber nachvollzogen werden kann. Im Westflügel des Hauses werden in zwei Räumen im Obergeschoss regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen gezeigt.
Baudenkmal + Museum 'Reiterhaus'
Zittauer Straße 37
02742 Neusalza-Spremberg

Telefon +49(0)35872 32957
Telefax +49(0)35872 36141

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Öffnungszeiten
April bis Oktober
Dienstag bis Sonntag
10.00 bis 17.00 Uhr

November bis März
Dienstag bis Freitag
11.00 bis 16.00 Uhr

November bis März
Sonntag
13.00 bis 16.00 Uhr

Von April bis Oktober öffnet das Museum an Feiertagen von 10.00 bis 17.00 Uhr.



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