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Seminare, Workshops und Tagungen, Checklisten, Handreichungen, Erklärfilme und Literaturtipps… Ob digital oder analog – wir bieten vielfältige Fortbildungsformate zu allen Aspekten der Museumsarbeit an. Von Museumsmanagement bis Inventarisierung, von Digitalisierung bis Inklusion entwickelt das Team der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen praxisorientierte fachliche Qualifikation und unterstützt zugleich den kollegialen Austausch. Entdecken Sie das passende Angebot!

Termine

Digitale Themen sind für die Museumsarbeit, insbesondere für die Sammlungsarbeit, aber auch für Öffentlichkeitsarbeit, Ausstellen und Vermitteln, unverzichtbar. Um Museen auf diesem digitalen Weg zu unterstützen, hat das Projektteam Digitales Sammlungsmanagement der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen 2021 die Gründung einer selbstorganisierten AG Digitalisierung Sachsen initiiert. Ziel ist es, eine Möglichkeit für einen intensiveren kollegialen Austausch und für Diskussionen zu Themen der Digitalisierung zu schaffen. Die Arbeitsgruppe kann ein Weg sein, das Gespräch über digitale Brennpunkte in Sachsens Museen zu eröffnen und gemeinsam Fragen des Inventarisierens und Publizierens mit verschiedenen Datenbanken, von Online-Sammlungen und Online-Ausstellungen im Verbund zu diskutieren. Die Treffen der Arbeitsgruppe finden regulär einmal im Quartal online statt. Am Montag, 10. Juni 2024, von 10.00 bis 15.30 Uhr sind die Mitglieder erstmals zu einem Präsenztreffen eingeladen, und zwar ins ZCOM Zuse-Computer-Museum, Hoyerswerda

Das Programm des Treffens wird über den Mitgliederverteiler der AG Digitalisierung Sachsen versandt. Falls Sie noch nicht Mitglied sind und dies werden wollen, oder wenn Sie Beiträge anmelden möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an: landesstelle@skd.museum

Nach 15 Jahren ist das in enger Kooperation mit der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen, dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, der Hochschule für Bildende Künste Dresden und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt durchgeführte Pilotprojekt zur Erhaltung polychrom gefasster Holzbildwerke des Spätmittelalters der Kunstsammlungen Zwickau abgeschlossen. Im November 2023 würdigte das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus den Erfolg dieses Projekts mit der Verleihung eines Spezialpreises des Sächsischen Museumspreises.

Wir erinnern uns: Heiligenskulpturen, an denen Tropfen einer zähflüssigen braunen öligen Masse austraten und in Tränen herabrannen; durch Öl entstellte, verdunkelte und verschmutzte Farbfassungen; zunehmende Instabilität des Holzes selbst. Die wertvollen Bildwerke hatten vor 100 Jahren eine konservatorische Behandlung erfahren, bei der dem sogenannten Holzwurm mit Öl-Tränkungsbad begegnet wurde. Vom trocknenden Öl versprach man sich Holzfestigung, von zugesetzten Giften Holzschutz. Sich außen bildendes Linoxin blockierte jedoch den ohnehin knappen Sauerstoff im Inneren des Holzes, den es zur chemischen Trocknung des Öls braucht, sodass die flüssigen Bestandteile des Festigungsmittels sich unter Säurebildung zu einem chemischen Cocktail zersetzten, der das Holz erweichte. In dem von der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen geförderten Pilotprojekt wurden diese Ölreste und deren Abbauprodukte mit neuem Verfahren aufwendig reduziert, die entölten Objekte konserviert und für die Ausstellung restauriert. Die gewonnenen Erkenntnisse werden im Hinblick auf künftige Anwendungsbereiche mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Fachdisziplinen diskutiert.

Die interdisziplinäre Abschlusstagung richtet sich insbesondere an Fachkolleginnen und -kollegen der Kunst-, Kultur- und Restaurierungswissenschaften in Museen und Hochschulen. Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei, jedoch nur mit bestätigter Anmeldung möglich. Anmeldeschluss ist der 30. Mai 2024.
Die Tagung ist bereits jetzt ausgebucht, Sie können sich aber über das Beteiligungsportal des Freistaates Sachsen in die Warteliste eintragen: https://mitdenken.sachsen.de/-DLUF22u7

Sollten nach Anmeldeschluss Restplätze frei sein, kann eine Teilnahme erfragt werden unter: landesstelle@skd.museum

Die Sächsische Landesstelle für Museumswesen vergibt jährlich im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus Projektfördermittel für die nichtstaatlichen Museen im Freistaat Sachsen. Am 15. Oktober endet jeweils die Frist für die Beantragung von Fördermitteln für das darauf folgende Haushaltsjahr bei der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen.

In dieser Fortbildung wollen wir Sie über das Förderprocedere informieren, Sie bei der Projektentwicklung, Antragstellung und -untersetzung unterstützen und Antworten auf offene Fragen geben.

Für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende sächsischer Museen ist die Teilnahme an der Fortbildung kostenfrei. Sollten nach Anmeldeschluss Restplätze frei sein, können auch andere Personen eine Teilnahme erfragen unter: landesstelle@skd.museum

In Deutschland ist der Museumsbegriff nicht geschützt und viele Menschen (er)kennen keinen Unterschied zwischen Museen, Ausstellungshäusern und Informationszentren. Auch innerhalb der Museumswelt gehen die Meinungen auseinander, wie der Überarbeitungsprozess der ICOM-Museumsdefinition 2016–2022 zeigte. Grundlage für professionelle Museumsarbeit sind heute die 2022 von ICOM beschlossene Museumsdefinition und die 2023 vom Deutschen Museumsbund, ICOM Deutschland und der Konferenz der Museumsberatungsstellen der Länder neu herausgegebenen Standards für Museen. Während es für die Arbeiten von Archiven und zuweilen auch (historischen) Bibliotheken gesetzliche Rahmenbedingungen gibt, fehlen diese für Museen. Die jüngste Große Museumsumfrage Sachsen hat gezeigt, dass es Museen zunehmend schwerer fällt, den Kernauftrag zur Erforschung und Bewahrung des kulturellen Erbes vollumfänglich wahrzunehmen. 

Mehrere Bundesländer zertifizieren bereits seit einigen Jahren „ihre“ Museen. Im Freistaat Sachsen beschränken sich Qualitätssiegel für Museen bisher auf den Tourismusbereich. In anderen Ländern, wie etwa in Österreich, gibt es seit langem verschiedene Wege zur Kenn- beziehungsweise Auszeichnung professioneller Museumsarbeit. 

Gemeinsam sollen zu dieser Internationalen Fachtagung verschiedene Perspektiven und Erfahrungen zur Sicherung und Möglichkeiten der Evaluation professioneller Museumsarbeit vorgestellt und diskutiert werden.

Nähere Informationen zum Tagungsprogramm und zu Anmeldemodalitäten finden Sie ab Mai 2024 an dieser Stelle.

Die sorgfältige Inventarisierung und Dokumentation gehört zu den Kernaufgaben der Museumsarbeit. In der Fortbildung werden Grundlagen der Sammlungsarbeit und der museumsfachlichen Inventarisierung vorgestellt. Der Objekteingang und die erste Inventarisierung von Museumsobjekten werden ebenso thematisiert wie verschiedene Methoden zum Anbringen von Inventarnummern sowie die konservatorischen und dokumentarischen Anforderungen. Die Fortbildung richtet sich an Museumsmitarbeitende, die sich intensiv mit den Grundlagen der Sammlungsdokumentation befassen wollen, und gliedert sich in vier Themenbereiche:

  1. Grundlagen der Sammlungsarbeit und der Inventarisierung
  2. Objektbeschriftung mit der Inventarnummer
  3. Datenbankgestützte Sammlungserschließung
  4. Objektfotografie im Museum

Für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende sächsischer Museen ist die Teilnahme an der Fortbildung kostenfrei, jedoch nur mit bestätigter Anmeldung möglich.

 

Das Objektportal museum-digital ermöglicht es Museen, Informationen zu und Bilder von Museumsobjekten auf einfache Weise im Internet sichtbar zu machen. Für Museen, die noch kein eigenes Programm zur Inventarisierung nutzen, stellt museum-digital die entsprechenden Funktionen in einem gesonderten Bereich zur Verfügung. Das Projektteam Digitales Sammlungsmanagement der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen freut sich über das steigende Interesse der sächsischen Museen an Online-Sammlungen und an museum-digital:sachsen. Aktuell präsentieren sich im Portal 117 sächsische Museen im Verbund mit 796 Museen aus anderen Teilen Deutschlands.

Diese Einführungsveranstaltung befasst sich mit den grundlegenden Bereichen und Funktionen von museum-digital und erläutert die Objekterfassung und Publikation der eigenen Sammlung im Portal. Hierfür werden den Teilnehmenden wichtige Grundlagen für die Datenerfassung vermittelt.

Für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende sächsischer Museen ist die Teilnahme an der Fortbildung kostenfrei, jedoch nur mit bestätigter Anmeldung möglich. Sollten nach Anmeldeschluss Restplätze frei sein, kann eine Teilnahme erfragt werden unter: landesstelle@skd.museum

 

Das Portal museum-digital bietet den Museen in Deutschland eine einfache und intuitive Möglichkeit, ihre Objekte online zu publizieren. Dabei wird es ständig weiterentwickelt und verfügt mittlerweile über zahlreiche Funktionen und Möglichkeiten, die über das reine Erfassen hinausgehen.

Für alle Nutzerinnen und Nutzer von sachsen.museum-digital.de bieten wir nun eine Online-Schulung mit vertiefenden Einblicken in Funktionen und Neuerungen an.

Die Veranstaltung richtet sich an Museen, die bereits mit museum-digital arbeiten.

Für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende sächsischer Museen ist die Teilnahme an der Fortbildung kostenfrei, jedoch nur mit bestätigter Anmeldung möglich. Sollten nach Anmeldeschluss Restplätze frei sein, kann eine Teilnahme erfragt werden unter: landesstelle@skd.museum

Objektfotografie spielt im Museumsalltag eine große Rolle. Sie ist in verschiedenen Anwendungsbereichen wichtig, unter anderem bei der wissenschaftlichen Erschließung, der Publikation oder zur Dokumentation von Restaurierungsprojekten. Nicht immer hat ein Museum die Möglichkeit, einen professionellen Fotografen oder eine Fotografin einzusetzen. Ziel des Workshops ist es, praktische Tipps und Hinweise zu geben, damit auch fotografische Laien ihre Objekte selbst ansprechend fotografieren können. Der Fokus der Veranstaltung liegt auf der geeigneten Wahl und Verwendung von Technik und dem Umgang mit ihr. Weiterhin werden die Bildverwaltung sowie die Bildbearbeitung thematisiert. Die Fortbildung gliedert sich in einen theoretischen Teil, in dem auf die Technik sowie die Einstellungen bei Licht und Kamera eingegangen wird, und einen praktischen Teil, in welchem die Teilnehmenden mit der eigenen Kamera Objektfotografien erstellen können.

Für den Workshop wird das Team der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen von einem professionellen Fotografen mit viel Erfahrung in der Objektfotografie unterstützt. Wenn vorhanden, kann die eigene Kamera mitgebracht werden.

Für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende sächsischer Museen ist die Teilnahme an der Fortbildung kostenfrei. Sollten nach Anmeldeschluss Restplätze frei sein, können auch andere Personen eine Teilnahme erfragen unter: landesstelle@skd.museum

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Grafik, die eine Frau im Büro zeigt. Sie steht auf einer Leiter und stellt ein soeben inventarisiertes Objekt ins Depotregal.

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