Ausstellung

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte

Eine Kunstuhr für den Präsidenten

Glashütte 25.05.2022 - 30.09.2022

  • Eine Ansicht der neuen Foyer-Ausstellung aus der Vogelperspektive.
  • Eine Nahaufnahme der in der Ausstellung präsentierten Kunstuhr
  • Eine Nahaufnahme der Foyer-Ausstellung
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Darum geht es in der Ausstellung

In der neuen Foyer-Ausstellung im Deutschen Uhrenmuseum Glashütte wird eine beeindruckende Uhr präsentiert, die schon einige Jahrzehnte nicht mehr öffentlich zu sehen war. Anlässlich seines 80. Geburtstages am 3. Januar 1956 wurde dem damaligen Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck, eine imposante Kunstuhr überreicht, die als Auftragsarbeit des DDR-Ministerrates unter Mitwirkung des Glashütter Uhrenbetriebs entstanden ist. Laut einer Beschreibung von damals stellt die Uhr einen „Platz des sozialistischen Aufbaus“ dar. Die Anzeige der Zeit erfolgt über Zahlenringe an einem im Kunstwerk integrierten Turm. Bei laufendem Betrieb wird zu jeder vollen Stunde über ein Musikwerk der Refrain des Kampfliedes der Arbeiterklasse „Die Internationale“ abgespielt. Hauptakteure bei der Fertigung der Uhr waren der Leipziger Goldschmiedemeister Gerhard Fraundorf, der für die kunstvolle und detailreiche Gestaltung verantwortlich zeichnete, sowie Hans-Georg Belger, der seinerzeit als Konstrukteur im VEB Glashütter Uhrenbetriebe arbeitete und Absolvent der Fachschule für Feinmechanik und Uhrentechnik Glashütte (später Ingenieurschule für Feinwerktechnik) war. Die Foyer-Ausstellung ist Teil der kommenden Sonderausstellung im Deutschen Uhrenmuseum Glashütte. Diese wird sich voraussichtlich ab Sommer 2022 mit den Ingenieurinnen und Ingenieuren an der Glashütter Lehranstalt, deren persönlichen Geschichten und Lebensleistungen sowie mit dem allgemeinen Berufsbild des Ingenieurs beschäftigen.

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Ausstellungsort

Öffnungszeiten

  • Montag bis Sonntag
    10.00 bis 17.00 Uhr