Museum

Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur
Kulturhistorisches Museum Görlitz - Kaisertrutz

Görlitz

Platz des 17. Juni 1, 02826 Görlitz
Telefon: +49 (0) 3581 671420 (Kasse), Telefax: +49 (0) 3581 671704

  • Galerie der Moderne
  • Kaisertrutz
  • Ausstellungsteil die Auswirkungen der Industrialisierung
  • Ausstellungsteil zum Jäger und Sammler
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Kurz gesagt

  • Gemälde des 14. bis 21. Jahrhunderts
  • Kunsthandwerk
  • Wissenschaftsgeschichte der Oberlausitz

Programm & Mehr zum Museum

Das Museum

Der Kaisertrutz ist eine von 32 Basteien der früheren Stadtbefestigung. Das Gebäude wurde ab 1490 zum Schutz des Reichenbacher Tores und der Handelsstraße via regia errichtet. Den Namen erhielt das Rondell im Dreißigjährigen Krieg, als die Stadt von den Schweden besetzt war und den kaiserlichen Truppen 'trotzte'. Bis in die Zeit des Ersten Weltkrieges wurde das Bauwerk militärisch genutzt. Seit 1932 ist es Museum. Heute werden auf 5 Etagen die kulturgeschichtliche Dauerausstellung, Sonderausstellungen und Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts präsentiert. Von der Eiszeit bis zum frühen Görlitz Etwa 12.000 v. Chr. streiften erste Menschen durch die Region. Von Feuersteinen, Werkzeugen und Waffen alt- und mittelsteinzeitlicher Jäger, Grabfunden der bronzezeitlichen Lausitzer Kultur, Hacksilberschätzen und Burgen der slawischen Besiedelung um 1000 n. Chr. führt die Zeitreise zur Gründung der Stadt. Vom Mittelalter bis zum Biedermeier Die Lage an den Handelsstraßen begünstigte Handel und Gewerbe sowie den kulturellen Austausch und Wissenstransfer. Görlitz erwuchs zur wirtschaftlichen und politischen Macht. Die Exponate zeugen vom Wohlstand der Bürger und Kirchen. Von der Industrialisierung bis 1990 Der Anschluss an das Eisenbahnnetz 1847 und die Industrialisierung gaben Görlitz erneut Auftrieb. Von Krisen und Kriegen im 20. Jh. erschüttert, war der Neuanfang nach 1945 schwer. Mangel und schlechte Versorgung trieben zehntausende Görlitzer am 17. Juni 1953 auf die Straße. Dargestellt werden Ereignisse der DDR-Stadtgeschichte bis zum Herbst 1989 und der Friedlichen Revolution. Mit dem Aufbruch in ein neues Zeitalter endet der Rundgang. Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts Zwischen Dresden und Breslau ist Görlitz seit mehr als 100 Jahren ein spannungsreicher Ort der Künste. Die Galerie der Moderne bietet einen Überblick über die Vielfalt künstlerischer Positionen und Stilrichtungen. Gezeigt werden Werke der Malerei, Bildhauerei, Grafik und angewandten Künste des 20. und 21. Jh. Das Objekt verfügt über einen barrierefreien Zugang und behindertengerechte Sanitäranlagen, alle Ebenen sind per Aufzug erreichbar, direkt am Museum befinden sich zwei Behinderten-Parkplätze.

Ausstellungen

Lernen & Erleben

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Galerie der Moderne

Öffnungszeiten

  • Januar bis März
    Dienstag bis Sonntag
    10.00 bis 16.00 Uhr
  • April bis Dezember
    Dienstag bis Sonntag
    10.00 bis 17.00 Uhr
  • April bis Dezember
    Freitag
    10.00 bis 20.00 Uhr

Weitere Informationen

  • teilweise behindertengerecht
  • Verkaufsangebot, Museumsshop
  • Parkplatz