Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach Eine Spurensuche im Bach-Museum
Ort Leipzig Datum 21.05.2026 - 13.12.2026
Darum geht es in der Ausstellung
Zum Themenjahr „Tacheles 2026. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“ begibt sich das Bach-Museum auf eine Spurensuche in der eigenen Sammlung: Bücher aus Bachs Bibliothek geben Einblicke in zeittypische Haltungen gegenüber Juden. Musikalien berichten von der Bach-Begeisterung und Sammelleidenschaft jüdischer Familien in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Einige der wertvollsten Bachiana verdankt das Bach-Archiv den jüdischen Sammlern Max Abraham (1831–1900) und Henri Hinrichsen (1868–1942). Die Ausstellung würdigt sie und führt in die Geschichte der
Musikbibliothek Peters und ihrer Objekte ein.
Die Erkundung setzt sich in weiteren Räumen des Museums fort. Temporäre Stationen bereichern die Dauerausstellung um vielfältige Facetten und stellen Bezüge her: Wie sah der Alltag jüdischer Kaufleute aus? Welchen Zweck hatte eine Lehrsynagoge? Welche Kontakte hatte Bach zu christlichen Hebraisten? An Hörstationen kann man einem Synagogenkonzert mit Werken jüdischer und christlicher Komponisten lauschen oder den Klang eines Schofars kennenlernen. Hörstücke berichten von Streitigkeiten um die Feier des jüdischen Laubhüttenfestes oder über die Untersuchung einer unerlaubten jüdischen Hochzeit.
Ausstellungsort
Thomaskirchof 15 / 16
04109 Leipzig
Telefon : +49 341 9137202
E-Mail : museum@bach-leipzig.de
Öffnungszeiten
-
Dienstag
bis
Sonntag
10.00 bis 18.00 Uhr
Besondere Informationen
An Feiertagen öffnet das Museum von 10.00 bis 18.00 Uhr.


