Ausstellung

Museum Bautzen – Muzej Budyšin

Wer schön sein will, muss ... zum Friseur

Bilder und Geschichten eines alten Handwerks, Sammlung Gunter Heil, Riesa

Bautzen 27.11.2010 - 30.01.2011

Darum geht es in der Ausstellung

Das Museum Bautzen zeigt eine Ausstellung über die Berufsstände der Bader, Barbiere, Perückenmacher und Friseure. Im Mittelpunkt steht die private Sammlung des Friseurmeisters Gunter Heil aus Riesa.                                                                                                                                                                            Das Friseurhandwerk bestimmt seit über einem Jahrhundert das berufliche Leben in der Familie von Gunter Heil. Sein Großvater eröffnete 1902 in Riesa eine Haarschneidestube. In dem Familienunternehmen häuften sich zahlreiche ausgediente Werkzeuge, Gerätschaften und Dokumente an. Heute sammelt Gunter Heil gezielt zur Geschichte der Bader und Barbiere, Perückenmacher und Friseure, um die Sammlung zu komplettieren. Neben Kämmen, Bürsten und Scheren, Flohfallen und Parfümfläschchen, Barbiermessern und Bartbinden findet man Skarifiziermesser, Schnepper und Saugköpfe für den Aderlass und zum Schröpfen, aber auch Zangen zum Zähneziehen oder Klistierspritzen zur Behandlung von Darmbeschwerden.     Schmuck und Bilder aus menschlichem Haar bilden einen weiteren Schwerpunkt der Sammlung. Haar besitzt große symbolische Bedeutung. Da es auch nach dem Tode nicht vergeht, lässt es sich hervorragend für die Andenken- und Erinnerungskultur verwenden. Die Beliebtheit, Haar zu Schmuck oder Bildern in scheinbar unerschöpflichen Varianten zu verarbeiten, ist ein Phänomen des 19. Jahrhunderts. Erinnerungs- und Trauerbilder zeugen ebenso wie Armbänder, Ringe und Halsketten, Broschen und Medaillons von der Meisterschaft ihrer Hersteller.

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Ausstellungsort

Öffnungszeiten

  • April bis September
    Dienstag bis Sonntag
    10.00 bis 17.00 Uhr
  • Oktober bis März
    Dienstag bis Sonntag
    10.00 bis 18.00 Uhr

Besondere Informationen

Montags (außer an Feiertagen) sowie am 24. und 31. Dezember bleibt das Museum geschlossen.