Ausstellung

Kaisertrutz

Unerhört!

Görlitz 02.06.2018 - 06.01.2019

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Darum geht es in der Ausstellung

In Görlitz hat sich Mitte des 19. Jahrhunderts der Kunstverein für die Lausitz gegründet, zu dessen Mitgliedern Künstler, Sammler und Mäzene gehörten. Mit ihrer Kunst kam das Görlitzer Publikum durch eine Ausstellung mit 50 Werken der Dresdener „Brücke“, die der Kunstverein 1907 veranstaltete, in Kontakt. Der Expressionismus wurde zum Motor für eine gesellschaftliche Neuorientierung in der Demokratie der Weimarer Republik. In Görlitz wandten sich die Künstler dieser Kunstrichtung zu und ließen bisherige Konventionen hinter sich. Impulse gaben die Dresdener Künstlervereinigung „Die Brücke“ sowie der Maler Otto Mueller in Breslau. Schnell wurde der Expressionismus zum Stadtgespräch, Werke von Görlitzer Künstlern erlangten überregional Bekanntheit. Das frühere Görlitzer Kaiser-Friedrich-Museum (heute Kulturhistorisches Museum) begann schon früh, Werke von Görlitzer Expressionisten zu sammeln. Museumsdirektor Ludwig Feyerabend erwarb mehrere aus der Ausstellung, die zum Gedenken an den Maler Fritz Neumann-Hegenberg 1924 stattfand. Die nachfolgenden Direktoren setzten die Ankäufe fort. Mehrere expressionistische Kunstwerke wurden 1937 bei der Aktion „Entartete Kunst“ von der Reichskulturkammer beschlagnahmt und zerstört. Zahlreiche Werke blieben verschont und sind erhalten. Ausgestellt werden rund 200 Werke, wie Gemälde, Grafiken, Bücher von Görlitzer Künstlern, dazu Fotografien aus den 1920er Jahren, die von den Görlitzern zur Verfügung gestellt wurden.

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Alternativer Ausstellungsort

Kulturhistorisches Museum, Kaisertrutz
Sonderausstellungsetage
Platz des 17. Juni 1
02826 Görlitz
Deutschland

Öffnungszeiten

Di-Do 10-17 Uhr, Fr-So 10-18 Uhr

Veranstaltendes Museum

Kaisertrutz

Platz des 17. Juni 1
02826 Görlitz
Telefon: +49 3581 671420
E-Mail: museum@goerlitz.de