Museum

August Horch Museum

Zwickau

Audistraße 7, 08058 Zwickau
Telefon: +49 (0) 375 27173812, Telefax: +49 (0) 375 27173811

  • Die vier Marken der Auto Union im Zeichen der Vier Ringe
  • Straßenszene der 1930er Jahre mit Darstellung DKW-Entwicklung
  • Inszenierung Tankstelle der 1920er Jahre mit Horch 375 und Audi 'Zwickau'
  • Inszenierung Garage eines Trabant-Besitzers
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Kurz gesagt

  • Geschichte des Zwickauer und westsächsischen Automobilbaus

Programm & Mehr zum Museum

Das Museum

Im Zwickauer August Horch Museum - eines der jüngsten und schönsten Einrichtungen unter den rund 200 deutschen Fahrzeugmuseen - wird auf noch 3.000 qm Fläche in gekonntem Spagat die Vor- und Nachkriegsentwicklung sächsischer Automobilindustrie präsentiert. Eine Besonderheit sind Standort und Gebäude: Dort, wo einst August Horch seine luxuriösen Automobile konstruierte und baute, findet heute die museale Inszenierung automobiler Geschichte in all ihren Facetten statt. In der faszinierenden Ausstellung können sich Besucher nun sowohl an Horch- als auch an Audi-Automobilen aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts delektieren. Das älteste Fahrzeug der Ausstellung ist ein grüner Horch 12/28 PS Phaeton aus dem Jahr 1911. Beispiele der detailverliebten Inszenierungen: eine Tankstelle, an der eine Horch-375-Pullman-Limousine und ein Audi Typ SS 'Zwickau' halten, die Nachbildung eines Auto Union-Standes auf der Automobilausstellung der IAA 1936 oder eine Geschäftsstraße mit am Rand geparkten DKW-Automobilen sowohl der Vor- als auch der Nachkriegszeit, in dem an der Straße gelegenen Tante Emma Laden verführerischer Schoko- und Kaffeeduft in der Luft liegt.. In allen, teils überraschenden Szenarien fühlt man sich in die Zeit zurückversetzt und gewinnt ein Gefühl dafür, welch imposanten Eindruck beispielsweise das Horch Sportcabriolet 853 in unterschiedlichen Grüntönen, für den Metalleffekt mit Fischschuppen lackiert, auf den Messebesucher des Jahres 1936 gemacht haben muss. Dass auch DKW- und Wanderer-Fahrzeuge Teil der Ausstellung sind, ist dadurch zu erklären, dass sich Audi, DKW, Horch und Wanderer, unter dem Druck wirtschaftlicher Schwierigkeiten, 1932 zur Auto Union zusammenschlossen. Bis heute legendär sind die Motorsporterfolge bei den Grand Prix der Jahre 1934 bis 1939. Der für die dominierende Auto Union von Ferdinand Porsche konstruierte Auto Union Typ C ist (als Nachbau) dann auch im Museum vertreten. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Demontagepolitik der Sowjetunion in der Ostzone überlebten beide Werke - Horch und Audi - als Reparaturbetriebe. Erstes neu produziertes Fahrzeug war der Lastwagen H3. Später kam ein neuer motorisierter Begleiter: der Trabant. Hatte man früher Holzrahmen mit Blech beplankt, so wurde jetzt ein Blechrahmen mit Kunststoffteilen versehen. Es war der Beginn des Duroplast-Zeitalters in der DDR, das - neben VW-Modellen aus Zwickauer Fertigung - ebenfalls im Zwickauer Museum nostalgisch präsentiert wird.

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Die vier Marken der Auto Union im Zeichen der Vier Ringe

Öffnungszeiten

  • Montag bis Sonntag
    10.00 bis 18.00 Uhr

Besondere Informationen

  • Schließtage: Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag, Silvester

    Am Neujahrstag öffnet das Museum von 13.00 bis 17.00 Uhr.

Weitere Informationen

  • teilweise behindertengerecht
  • Verkaufsangebot, Museumsshop
  • Museumscafé/Caféteria
  • Parkplatz
  • Kinderspielplatz/Kinderspielecke