Ausstellung

Kulturhistorisches Museum Wurzen mit Ringelnatz-Sammlung

280 Jahre Posttor Kursächsische Postgeschichte in Wurzen

Wurzen 12.05.2014 - 31.12.2014

Darum geht es in der Ausstellung

1734 wurde der Ausbau des Freigutes im Crostigall zum Postgut mit dem schön gestalteten gelb-blauen, königlich bekrönten Posttor fertiggestellt. Eigentlich begann die Wurzener Postgeschichte bereits früher. Im Jahr 1596 sind so genannte Fußboten in Wurzen bekannt, die innerhalb der Stadt die Post abholten und austrugen. Das wurde auf fußläufige Orte der Umgebung ausgedehnt. 1709 richtete man die erste Posthalterei in Wurzen im Crostigall ein. Danach wurde eine Feldpostordnung erlassen und die hölzernen Postmeilenstelen zur Kennzeichnung der Distanzen errichtet. Aus hölzernen wurden steinerne Distanzsäulen mit königlich-sächsischem Doppelwappen, von denen in Wurzen noch eine existiert. Am 31. Dezember 1924 fuhr die letzte Postkutsche. Die Eisenbahn und seit 1925 das Automobil, das so genannte Phänomobil, erweiterten das Postbetriebsnetz. Die zahlreichen neu gegründeten Poststellen der Stadt Wurzen wurden u. a. von Postmeistern wie Johann August Lindner, Johann Carl Weselowski und Adam Friedrich Zürner geleitet. Dem kurfürstlich-sächsischen und königlich-polnischen Geografen Zürner (1679-1742) ist ein eigens Ausstellungskapitel gewidmet. Dieses und vieles mehr vergegenwärtigt die Foyer-Präsentation mit Zeitstrahl und Bebilderung eindrucksvoll.

Kartenansicht

Route planen

Ausstellungsort

Öffnungszeiten

  • Mittwoch bis Sonntag
    10.00 bis 16.00 Uhr

Besondere Informationen

An folgenden Feiertagen ist das Museum jeweils von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet: Ostermontag, Tag der Arbeit, Pfingstmontag und Tag der Deutschen Einheit.